Diese Fehler treten häufig in Widerrufsbelehrungen von Autokreditverträgen auf:

Fehler bei Autokreditverträgen – Hintergründe

Einer der spektakulärsten Vertragsfehler, der sich in den vergangenen Jahren in Finanzierungsverträgen offenbart hat, war die fehlerhafte oder fehlende Widerrufsbelehrung. Betroffen waren davon zunächst Immobilienkredite. Später ging es auch um Leasingverträge und weitere Finanzierungshilfen für Autokäufer.

Betroffen sind Kreditverträge, die nach dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden. Ein Vertrag kann widerrufen werden, wenn formale Fehler in der Widerrufsbelehrung enthalten sind. Damit beginnt die  Widerrufsfrist nie zu laufen beginnt.

In dem Fall haben Kunden die Möglichkeit, von den Vereinbarungen zurückzutreten. Sie können dann die gezahlten Summen zurückverlangen. Im Gegenzug müssen Sie das Auto abgeben. Inzwischen haben mehrere Gerichte die Rechtmäßigkeit dieser Vorgehensweise bestätigt, u.a. das Landgericht Stuttgart. Experten nennen diesen Fehler Widerrufsjoker.

Die häufigsten Fehler bei Autokreditverträgen

Fehler bei Autokreditverträgen

Die Bank, mit der Sie einen Vertrag zur Finanzierung abschließen, muss Sie auf Ihre Kündigungsrechte. Weiterhin muss sie über die Vorgehensweise in einem solchem Fall informieren. Auch hier sind einigen Autobanken Fehler unterlaufen. Manche haben ihre Kunden gar nicht informiert. Andere druckten die Erklärung an einer Stelle des Vertrags, wo sie per Gesetz gar nicht hätten stehen dürfen. In einem solchen Fall hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden, dass dieser Fehler zur Kündigung des Vertrags berechtigt. Weitere Fehler sind z.B. unzutreffende oder irreführende Angaben zum Tageszins, der in Tag und Euro vorliegen muss.

Käufer, die Ihr Auto bei Autobanken finanziert haben, z.B. bei der Mercedes-Bank, sollten  ihre Verträge prüfen lassen. Hat der Widerruf Erfolg, wird das Vertragsverhältnis aufgelöst. Dann werden Kunden so gestellt, als hätte es diese Finanzierung „nicht gegeben“. Sie erhalten die gezahlten Beiträge und die Anzahlung zurück. Auch die Zinsen stehen Ihnen zu. Lediglich eine Nutzungsentschädigung kann die Bank verlangen. Eine solche Summe steht aber erfahrungsgemäß in keinem Verhältnis zur Rückzahlung der Beiträge. Bei Verträgen, die nach dem 13.06.2014 geschlossen wurden, fällt meist keine Nutzungsentschädigung an.

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